{"id":374,"date":"2001-03-26T17:55:15","date_gmt":"2001-03-26T17:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfeifer-protocol.com\/?p=374"},"modified":"2015-05-15T09:29:18","modified_gmt":"2015-05-15T09:29:18","slug":"ein-vitamin-mit-geschichte-einsatz-von-vitamin-c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfeifer-protocol.com\/de\/ein-vitamin-mit-geschichte-einsatz-von-vitamin-c\/","title":{"rendered":"Ein Vitamin mit Geschichte &#8211; Einsatz von Vitamin C in der Therapie solider Tumoren &#8211;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine sinnvolle Therapie zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>F.Douwes, F. Migeod, C. Vollbracht und A. Wartenberg<\/p>\n<p>Journal f\u00fcr orthomolekulare Medizin, Heft 3\/01, S. 237-254<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>I. Ein Vitamin mit Geschichte<\/h4>\n<p>Nicht nur therapeutisch, sondern auch historisch gesehen z\u00e4hlt Vitamin C zu den interessantesten Vitaminen. Berichte \u00fcber Skorbutepidemien w\u00e4hrend Schiffsexpeditionen, Entdeckungsfahrten und kriegerischen Auseinandersetzungen liegen seit dem Mittelalter vor. Im 16. Jahrhundert erkannte man langsam, dass das Auftreten dieser Erkrankung durch den Verzehr von Zitrusfr\u00fcchten und Frischgem\u00fcse verhindert werden konnte. Es dauerte jedoch \u00fcber 2 Jahrhunderte, bis sich diese Erkenntnis durchsetzte und 1795 die britische Admiralit\u00e4t befahl, dass alle Matrosen t\u00e4glich eine Ration frischen Limonensaftes erhielten. Die exakte Austestung zahlreicher Nahrungsmittel auf ihre antiskorbutische Wirkung und der Nachweis eines kausalen Zusammenhanges mit einem Vitamin C-Mangel erfolgte erst in diesem Jahrhundert. 1928 gelang Albert Szent Gy\u00f6rgyi reines Vitamin C zu isolieren. Aber erst 1932 erkannten Waugh und King, dass es sich bei der von Szent Gy\u00f6rgyi entdeckten Substanz um Vitamin C handelte. Bekannt wurde Vitamin C vor allem Ende der 70er Jahre durch Linus Pauling, dem zweifachen Nobelpreistr\u00e4ger. Er erkannte damals den therapeutischen Nutzen dieses vielseitigen Vitamins. Das Linus Pauling Institut in den Vereinigten Staaten f\u00fchrte Anfang der 80er Jahre grundlegende Studien durch, die den Einsatz von Vitamin C in der Pr\u00e4vention und Therapie solider Tumoren begr\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Seit Anfang der 90er Jahre wird intensiv auf dem Gebiet der Vitamin C-Therapie geforscht. Allein in der \u201eMedline\u201c erschienen seit 1990 weit mehr als 4000 Arbeiten, die sich schwerpunktm\u00e4\u00dfig mit Vitamin C besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>II. Was leistet Vitamin C in der Tumortherapie?<\/h4>\n<p>Viele Tumorpatienten weisen einen erheblichen Mangel dieses Vitamins auf. Die Wiederherstellung der k\u00f6rpereigenen Reserven ist sehr wichtig.<\/p>\n<blockquote><p><em>Viele Ursachen tragen beim Tumorpatienten zu einem Vitamin C-Defizit bei: <\/em>Tumorkachexie, Chemo- und Strahlentherapie, parenterale Ern\u00e4hrung, Depression, Appetitlosigkeit, Magen-, Darmschmerzen, Dysphagie, \u00a0\u00a0\u00a0Malabsorption in Folge der Bestrahlung, erh\u00f6hter Energieverbrauch und schlechte Energieverwertung.<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besonders unter Chemo- und Strahlentherapie kann der Vitamin C-Spiegel auf minimale Werte sinken. W\u00e4hrend dieser Therapien ist nicht nur die enterale Ern\u00e4hrung in Bezug auf die Quantit\u00e4t und Absorption des Vitamins gest\u00f6rt, sondern es kommt auch zu einem Anstieg freier Radikale und hierdurch zu einem erh\u00f6hten Vitamin C-Verbrauch. Bei einer Immunotherapie mit IL2 reduziert sich der Ascorbins\u00e4urespiegel zum Beispiel um 80%. Bei einer Kombination von IL2 und Lymphokin-aktivierten TK-Zellen sinkt die Vitamin C-Konzentration auf Plasmawerte unter 0.049 mg\/dl (Marcus 1991). Ein manifester Skorbut wird bei Plasmawerten von 0.02 mg\/dl Vitamin C gefunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Skorbut bei Tumorpatienten<\/strong><\/p>\n<p>Die ersten Anzeichen des Skorbuts dr\u00fccken sich durch ein Nachlassen der K\u00f6rperkr\u00e4fte, Depressionen, Ruhelosigkeit und rasch eintretende Ersch\u00f6pfungszust\u00e4nde bei k\u00f6rperlicher Anstrengung aus. Der Patient klagt \u00fcber Muskelschmerzen und die Haut wird fahl und dunkelgrau. Im n\u00e4chsten Stadium kommt es zu Geschw\u00fcren am Gaumen, zu Zahnfleischbluten und Zahnausfall als Ausdruck einer Bindegewebsschw\u00e4che. Blutungen treten im Muskel und anderen Geweben auf. Die letzten Stadien der Erkrankung sind gekennzeichnet durch schwere Ersch\u00f6pfungs-zust\u00e4nde, Diarrh\u00f6e und Sch\u00e4digungen der Lunge und Nieren, die schlie\u00dflich zum Tod f\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielerorts wird davon ausgegangen, dass Skorbut in den Industriel\u00e4ndern kaum noch vorkommt. Ein Vitamin C-Defizit bzw. erste Anzeichen von Skorbut treten jedoch bei Personen mit einseitigen Ern\u00e4hrungsgewohnheiten und vor allem bei chronischen Erkrankungen mit einem erh\u00f6hten Radikalspiegel auf. Ein massives Vitamin C-Defizit ist z.B. bei Patienten mit rheumatoider Arthritis und bei Asthmatikern nachgewiesen. Tumorpatienten weisen generell einen Mangel an anti-oxidativen Vitaminen auf, der durch die Strahlen- und Chemotherapie weiter verst\u00e4rkt wird (Clemens 1994).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Olivier Fain und Kollegen untersuchten am Jean Verdier Hospital in Bondy, Frankreich das Auftreten von Skorbut bei Tumorpatienten und bei Patienten mit anderen Erkrankungen und publizierten ihre Beobachtungen 1998 im \u00a0\u00a0\u00a0BMJ (British Medical Journal). Bei 219 beobachteten Tumorpatienten fanden sie 6 F\u00e4lle von Skorbut. Dies bedeutet, dass jeder 37. Patient unter Skorbut litt. Bei 3723 beobachteten Patienten mit einer anderen Grunderkrankung wies nur jeder 621. Anzeichen von Skorbut auf. Bei dieser Untersuchung handelte es sich nicht nur um den Nachweis erniedrigter Vitamin C-Plasmaspiegel, sondern es wurden manifeste Anzeichen von Skorbut wie Ersch\u00f6pfung, Zahnfleischbluten, Gingivitis etc. beobachtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tumorpr\u00e4vention<\/strong><\/p>\n<p>Vitamin C sch\u00fctzt den Organismus vor karzinogenen und mutagenen Stoffen. Freie Radikale sind nachweislich an allen Stadien der Tumorentstehung beteiligt. Vitamin C ist das effektivste Antioxidanz im menschlichem Blutplasma (Frei 1989). Zudem regeneriert Vitamin C oxidiertes, d.h. radikalisches Vitamin E und bewirkt hierdurch einen Schutz der Lipidmembran (Niki et al. 1991), unter Kooperation der Glutathionperoxidase.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Epidemiologische Studien zeigen eine enge Korrelation zwischen dem Vitamin C-Status und der H\u00e4ufigkeit des Auftretens bestimmter Tumorarten. Niedrige Vitamin C-Plasmaspiegel korrelieren eng mit dem Risiko an Oesophagus-, Larynx-, Mundh\u00f6hlen-, Pankreas-, Magen-, Rektum-, Brust- und Zervixkrebs zu erkranken (Block 1991). Hierbei ist auff\u00e4llig, dass Tumore der Verdauungsorgane \u00fcberwiegen. Grund hierf\u00fcr ist sicherlich die Inhibierung der Nitrosaminbildung durch Vitamin C (Weisburger 1991, Tannenbaum 1991). Auch der Einfluss auf Helicobacter pylori-Infektionen wird von Bedeutung sein. Personen mit hoher Vitamin C-Aufnahme leiden seltener an einer Helicobacter-Infektion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Vitamin C-Defizit f\u00fchrt zudem zu einem Anstieg von Mutagenen in der F\u00e4zes und zur vermehrten oxidativen Sch\u00e4digung der Spermien-DNA (Jakob 1991).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>III. Die orale versus die parenterale Therapie<\/h4>\n<p>Die Resorption von Vitamin C erfolgt haupts\u00e4chlich durch einen Na+-abh\u00e4ngigen, aktiven Transport im Duodenum und im proximalen Jejunum, aber auch die Mundschleimhaut ist zur Resorption bef\u00e4higt. Die Resorption sinkt mit steigenden Einzeldosen und erreicht eine S\u00e4ttigung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Zudem zeigen sich hohe orale Applikationen von Vitamin C nicht selten als unvertr\u00e4glich im Bereich des Gastrointestinaltraktes.<\/li>\n<li>Die perorale Aufnahme von Ascorbins\u00e4ure wird so durch das Resorptionsverm\u00f6gen und die gastrointestinale Vertr\u00e4glichkeit begrenzt.<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Bei einer Hochdosistherapie mit Vitamin C zeigt sich deshalb die intraven\u00f6se Gabe der peroralen \u00fcberlegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>IV. Die Bioverf\u00fcgbarkeit von Ascorbins\u00e4ure nach einer hochdosierten Infusionstherapie<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer in 1998 durchgef\u00fchrten Pilotstudie wurden Daten zur Pharmakokinetik und Pharmakologie nach hochdosierten intraven\u00f6sen Gaben von Ascorbins\u00e4ure bei gesunden Probanden erhoben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bioverf\u00fcgbarkeit von Ascorbins\u00e4ure nach hochdosierter Infusionstherapie<\/strong><\/p>\n<p>Die biologischen Funktionen der Ascorbins\u00e4ure sind vielgestaltig. Insbesondere ihre antioxidativen Eigenschaften haben zunehmend Aufmerksamkeit erlangt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freie Radikale entstehen z.B. als Nebenwirkungen therapeutischer Ma\u00dfnahmen wie Strahlentherapie, Chemotherapie mit Zytostatika und bei Operationen. Die Verabreichung von Antioxidantien in Form hochdosierter Vitamin C-Pr\u00e4parate vermag die sch\u00e4digenden Nebenwirkungen einzugrenzen. Voraussetzung daf\u00fcr ist eine hohe Bioverf\u00fcgbarkeit der Ascorbins\u00e4ure zum Zeitpunkt des verst\u00e4rkten Anfalls freier Radikale.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Plasmakonzentrationen von Ascorbins\u00e4ure und Ausscheidung im Urin<\/strong><\/p>\n<p>Die Bioverf\u00fcgbarkeit charakterisiert die Geschwindigkeit und das Ausma\u00df, in dem der therapeutische Anteil eines Arzneimittels aus den jeweiligen Arzneiformen freigesetzt bzw. am Wirkort verf\u00fcgbar wird. Sie l\u00e4sst sich durch \u00a0\u00a0\u00a0Messungen der Arzneistoffkonzentration in den K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten bestimmen und gibt Auskunft \u00fcber den akuten pharmakologischen Effekt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In einer GCP-gerechten Studie zur Pharmakokinetik und Pharmakologie nach hochdosierten intraven\u00f6sen Gaben von Ascorbins\u00e4ure wurden die Arzneistoffkonzentrationen im Blutplasma und im Urin in Intervallen \u00fcber einen Zeitraum von 24 Stunden bestimmt. F\u00fcr die quantitative Bestimmung der L-Ascorbins\u00e4ure in Human-Plasma- und Urinproben wurde eine validierte Normalphasen-HPLC-Bestimmungsmethode angewendet. Sie wurde vor und w\u00e4hrend der Bearbeitung der klinischen Proben im Konzentrationsbereich der HPLC-Messproben von 1 bis 250 \u00b5g\/ml L-Ascorbins\u00e4ure validiert. Die ermittelten Plasmakonzentrationen an Ascorbins\u00e4ure nach Infusionen von Vitamin C-Injektopas\u00ae zeigten nach Gaben von 7,5 g eine wirksame, \u00fcber die physiologischen Werte hinausreichende Plasmakonzentration f\u00fcr einen Wirkungszeitraum von ca. 6 Stunden, nach Gaben von 15 g Ascorbins\u00e4ure f\u00fcr einen Wirkungszeitraum von 12 Stunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Wirkungsdauer ist besonders zur gezielten Beseitigung von Folgezust\u00e4nden nach therapeutisch induzierter Radikalbildung sinnvoll und hat sich in der Praxis bew\u00e4hrt. Hierzu geh\u00f6ren vor allem die Strahlentherapie und die Chemotherapie, die \u00fcber den Zellzerfall zur Bildung freier Radikale f\u00fchren, sowie alle entz\u00fcndlichen Prozesse, bei denen freie Radikale freigesetzt werden (z.B. entz\u00fcndliche, rheumatische Erkrankungen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die kumulative Ausscheidung von Ascorbins\u00e4ure im Urin zeigte bei Gaben von 7,5 g und 15 g eine Elimination des Wirkstoffes in 24 Stunden von ca. 73 %, d.h. von 7,5 g verabreichtem Vitamin C wurden in 24 Stunden 5,5 g, von 15 g verabreichtem Vitamin C wurden in 24 Stunden 11 g ausgeschieden. Die verbleibenden 2 bzw. 4 g Vitamin C wurden vollst\u00e4ndig verstoffwechselt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die im Rahmen dieser Studie zur Bioverf\u00fcgbarkeit ermittelten Werte zur Plasmakonzentration von Ascorbins\u00e4ure und zur kumulativen Ausscheidung von Ascorbins\u00e4ure im Urin nach Gaben von 7,5 g und 15 g Vitamin C in Form von 50 ml bzw. 100 ml Vitamin C-Injektopas\u00ae unterstreichen die gro\u00dfe therapeutische Breite der hochdosierten Vitamin C-Therapie und gestatten eine gezielte Ableitung der Dosierung in Abh\u00e4ngigkeit vom Zeitraum des zu erwartenden verst\u00e4rkten Anfalls freier Radikale.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>V. Viele Gr\u00fcnde sprechen f\u00fcr einen Einsatz von Vitamin C in der Therapie solider Tumoren<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Vitamin C&#8230;..<\/p>\n<p>&#8230;.. besitzt tumorzytotoxische Eigenschaften<\/p>\n<p>(Kurbacher 1996, Riordan 1995, Metzger 1999)<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vitamin C wird in der Therapie solider Tumore komplement\u00e4r eingesetzt. Es wird nicht als Zytostatikum verwendet, sondern begleitend zur konventionellen Therapie (Chemo-, Strahlen- oder Immunotherapie) gesehen. K\u00fcrzlich durchgef\u00fchrte in-vitro-Studien deuten jedoch auch auf tumorzytotoxische Eigenschaften des Vitamins hin. Hierbei zeichnet sich Vitamin C durch eine selektive Wirkung aus. Vitamin C-Konzentrationen, die zu einer 100 % Inhibition des Wachstums von Tumorzellen f\u00fchren, haben keinen oder einen sehr geringen Einfluss auf die Wachstumseigenschaften normaler Zelllinien. Diese in-vitro-Untersuchungen wurden bislang u.a. mit Kolonkarzinomzellen bzw. normalen Kolonfibroblasten, endometrialen Adenokarzinomzellen, \u00a0\u00a0\u00a0Pankreaskarzinomzellen und normalen Hautfibroblasten durchgef\u00fchrt (Riordan 1995).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zwei neue in-vitro-Studien mit dem Pr\u00e4parat Vitamin C-Injektopas\u00ae 7,5 g zeigen ebenfalls sehr vielversprechende Ergebnisse. Kurbacher et al. untersuchten 1996 den Einfluss unterschiedlicher Vitamin C-Konzentrationen auf das Wachstum menschlicher Mammakarzinom Zellen. Bei den verwendeten Zell-Linien MCF-7 und MDA-MB-231 zeigt Vitamin C in einer Konzentration zwischen 102 und 103 \u00b5M (1,76 \u2013 17,6 mg\/dl) antineoplastische Aktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Metzger et al. f\u00fchrten 1999 ebenfalls Zytotoxizit\u00e4tsstudien mit dem Pr\u00e4parat Vitamin C-Injektopas\u00ae 7,5 g durch. Die Untersuchung wurde mit einem Cytosensor-Microphysiometer durchgef\u00fchrt. Hierbei werden der Metabolismus und die pH-Wertver\u00e4nderungen der Tumorzelle kontinuierlich \u00fcber 20 Stunden \u201conline\u201d aufgezeichnet. Diese in-vitro-Untersuchung ergab folgende IC50-Werte (der IC50-Wert gibt die Vitamin C-Konzentration an, die notwendig ist, um das Wachstum der Tumorzelle zu 50 % zu inhibieren; d.h. je kleiner dieser Wert ist, desto effektiver ist die tumorzytotoxische Wirkung des Vitamin C):<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lungen-Ca (A549)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0IC50 = 0.98 mM<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hautmelanomzellen (A375.S2)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 IC50 = 0.32 mM<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 akute Leuk\u00e4miezellen (Jurkat)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 IC50 = 0.40 mM<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mamma-Ca (MCF-7)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 IC50 = 0.27 mM<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sensitivit\u00e4t der verwendeten Zelllinien gegen\u00fcber Vitamin C ist folglich sehr unterschiedlich. Sie nimmt in der Reihenfolge Mamma-Ca &gt; Hautmelanomzellen &gt; akute Leuk\u00e4miezellen &gt;&gt; Lungen-Ca ab. Diese Ergebnisse werden durch tierexperimentelle Untersuchungen best\u00e4tigt (Mamma-Ca Pauling 1985, Tsao 1988, Lungen-Ca Leung 1992, Hauttumore Dunham 1982).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Linus Pauling und Ewan Cameron publizierten bereits 1978 eine Untersuchung an 100 \u201eaustherapierten\u201c Tumorpatienten. Die Patienten erhielten 10 g Vitamin C peroral. Eine historische Kontrollgruppe von 1000 Tumorpatienten mit vergleichbarer Behandlung diente als Kontrolle. Es zeigte sich eine um 300 Tage erh\u00f6hte \u00dcberlebenszeit in der Vitamin C-Gruppe. 22 % der Versuchsgruppe und nur 0,4 % der Kontrollgruppe \u00fcberlebten ein weiteres Jahr. Die durchschnittliche \u00dcberlebenszeit dieser 22 Patienten betrug 2,5 Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die perorale Aufnahme von Ascorbins\u00e4ure ist jedoch durch das Resorptionsverm\u00f6gen und die Magenvertr\u00e4glichkeit begrenzt. Besonders bei vorangegangener Chemotherapie ist die enterale Resorption und die Magenvertr\u00e4glichkeit durch die angegriffene Magen-, Darmschleimhaut zus\u00e4tzlich herabgesetzt. Bei der Hochdosistherapie zeigt sich deshalb die intraven\u00f6se Gabe der peroralen \u00fcberlegen. Cameron entwickelte das Therapieregime von Pauling im Vale of Leven Hospital in Schottland weiter. Sein Therapieschema besteht aus einer initialen Infusionstherapie (bis 10 g Vitamin C t\u00e4glich) und einer oralen Anschlussbehandlung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach diesen ersten klinischen Untersuchungen von Pauling und Cameron wurden in Bezug auf die Grundlagenforschung viele tierexperimentelle und in-vitro-Studien durchgef\u00fchrt. In den 90er Jahren erwachte auch das Interesse an der klinischen Forschung wieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hoffer und Pauling demonstrierten 1993 mit der Hardin Jones biostatistischen Analyse, dass die Mortalit\u00e4t von Krebspatienten (insgesamt 134 Patienten\/101 mit Substitution und 33 als Kontrolle), die regelm\u00e4\u00dfig Vitamin C, weitere Vitamine und Mineralstoffe einnehmen, reduziert ist. Hierbei zeigen sich Sensitivit\u00e4tsunterschiede, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>40 % der Vitamingruppe sind exzellente Responser mit einer \u00dcberlebenszeit von 5 und mehr Jahren.<\/li>\n<li>60% der Vitamingruppe zeigen eine gute Reaktion mit einer \u00dcberlebenszeit von 540 Tagen.<\/li>\n<li>Diese 60% zeigen im Vergleich zur Kontrollgruppe eine vierfach h\u00f6here \u00dcberlebenszeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Effekt von Vitamin C (750 mg), Vitamin E (160 mg) oder \u00df-Carotin (9 mg) bei 40 Patienten mit adenomat\u00f6sen Polypen untersuchten Cahill et al. 1992. Die Kontrollgruppe bestand aus 20 Probanden ohne kolonale Erkrankungen. Vitamin E f\u00fchrte zu keiner Ver\u00e4nderung der Proliferationsrate. Durch \u00df-Carotin konnte eine Reduktion der Proliferation an der Krypten Basis erreicht werden. Vitamin C f\u00fchrte zu einer Reduktion der Zellproliferation in allen Teilen der Krypte. Es konnten Proliferationswerte wie in der Kontrollgruppe erzielt werden. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass durch kontinuierliche Vitamin C-Zufuhr das Wiederauftreten von adenomat\u00f6sen Polypen reduziert werden kann. Diese Annahme konnte 1993 durch Roncucci et al. best\u00e4tigt werden. 209 Patienten mit vorangegangener Polypektomie erhielten t\u00e4glich 1 g Vitamin C, 30.000 I.E. Vitamin A und 70 mg Vitamin E. Die Anzahl der wiederauftretenden Adenome konnte von 35,9 % auf 5,7 % gesenkt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Patienten mit oraler Leukoplakie und Patienten nach Entfernung eines Mundh\u00f6hlenkarzinoms konnte durch die t\u00e4gliche Einnahme von 1 g Vitamin C, in Kombination mit Vitamin E und \u00df-Carotin, eine Besserung der Pr\u00e4kanzerosen (Dysplasie-Grad) um 98% erreicht werden (Z\u00f6ller et al. 1997).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Wirkmechanismen des Vitamin C, die den tumorzytotoxischen Eigenschaften zugrunde liegen, sind noch nicht exakt erforscht. Erste Hinweise zeigen jedoch die Arbeiten von Lupulescu 1991 (Vitamin C reduziert die DNA-, RNA- und Protein-Biosynthese in Krebszellen), Liehr 1991 und Potdar 1992 (Vitamin C reduziert und moduliert Effekte von Kanzerogenen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben der spezifischen Zytotoxizit\u00e4t von Vitamin C gegen\u00fcber bestimmten Tumorzelllinien, sind die allgemeineren Funktionen dieses Vitamins auf das Bindegewebe und das Immunsystem in der Tumortherapie ausschlaggebend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>&#8230;steigert die zellul\u00e4re und humorale Immunantwort<\/p>\n<p>(\u00dcbersicht bei Bayer und Schmidt 1991)<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die stimulierenden und protektiven Einfl\u00fcsse des Vitamin C auf das Immunsystem sind bereits seit langem bekannt (hohe Vitamin C-Konzentration in Leukozyten). Sogar in Gegenwart von Karzinogenen, die normalerweise zu einer Reduktion der Immunantwort f\u00fchren, f\u00fchrt Vitamin C zu einer Steigerung der Abwehrkr\u00e4fte. F\u00fchrend ist die Steigerung der Chemotaxis der Leukozyten und die D\u00e4mpfung der T-Suppressor-Lymphozyten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>&#8230;hat eine schmerzlindernde Wirkung und f\u00fchrt zu einem besseren Allgemeinbefinden<\/p>\n<p>(Cameron 1991; Riordan et al. 1990; Campbell und Cameron 1991)<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Cameron beschreibt, basierend auf seinen Erfahrungen im Vale of Leven Hospital, eine Verbesserung des Wohlbefindens und des Karnofsky-Indexes (Beurteilung der Aktivit\u00e4t von Patienten unter Ber\u00fccksichtigung k\u00f6rperlicher und sozialer Faktoren) innerhalb von 5 &#8211; 7 Tagen. Grund f\u00fcr diese Verbesserung ist die gef\u00f6rderte endogene Carnitinsynthese, f\u00fcr die \u00a0\u00a0\u00a0Vitamin C erforderlich ist. Carnitin ist f\u00fcr den Transport der Fetts\u00e4uren in die \u00a0\u00a0\u00a0Mitochondrien notwendig und f\u00f6rdert somit die Energieversorgung des Organismus. Ferner beobachtet er eine Erleichterung der Schmerzen bei skeletalen Metastasen nach 5 &#8211; 7 Tagen. Teilweise kann ein Absinken von Proteintumormarkern im Serum festgestellt werden und in g\u00fcnstigen F\u00e4llen eine Resorption maligner Pleura-Erg\u00fcsse und eine Reduktion der pulmonalen Metastasengr\u00f6\u00dfe. Das Behandlungskonzept beginnt mit einer adjuvanten hochdosierten intraven\u00f6sen Vitamin C-Therapie (0,5 &#8211; 10 g\/die), an die sich eine kontinuierliche orale Vitamin C-Gabe (10 bis 30 g\/ die) anschlie\u00dft (Cameron 1991). Weiterhin existieren in der Literatur Fallbeispiele, welche unter hochdosierter Vitamin C-Therapie bei Krebspatienten (Adenokarzinom der Niere, Retikulumzellsarkom) eine Verbesserung des Allgemeinbefindens sowie spontane Remission beschreiben (Riordan et al. 1990, Campbell und Cameron 1991).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>&#8230; ist essentiell f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Bindegewebes und verbessert die Wundheilung<\/p>\n<p>(Taylor 1975, Dryburgh 1985, Vaxman 1990, Yu 1991 und Kim 1992)<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine der wichtigsten Funktionen des Vitamin C besteht in der Hydroxylierung der zwei f\u00fcr die Kollagensynthese essentiellen Aminos\u00e4uren Prolin und Lysin. Vitamin C ist jedoch nicht nur f\u00fcr den Aufbau des Kollagens von Bedeutung, sondern greift auch in die Regulation der Abbaumechanismen ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereits 1947 durchgef\u00fchrte Untersuchungen ergaben, dass Menschen mit einer unzureichenden Vitamin C-Versorgung (10 mg\/d) eine um 50 &#8211; 60 % verschlechterte Wundheilung aufweisen. Tierexperimentelle Studien best\u00e4tigen, dass Vitamin C-Gaben \u00fcber eine vermehrte Kollagensynthese dosisabh\u00e4ngig zu einer beschleunigten Wundheilung f\u00fchren (Vaxman 1990, Yu 1991 und Kim 1992).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach Operationen kommt es am 3. Tag postoperativ zu einem drastischen Abfall der Ascorbins\u00e4urekonzentration in den Leukozyten. Selbst eine Vitamin C-Zufuhr von 500 mg pro Tag kann diesen Konzentrationsabfall nicht verhindern (Sekund\u00e4rliteratur Dryburgh 1985). Auch R\u00fcmelin (1999) spricht von reduzierten Ascorbins\u00e4ure Konzentrationen im Plasma in der fr\u00fchen postoperativen Phase bei einem Patientenkollektiv von 236 Patienten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Studie bei Patienten mit Druckwunden. Durch t\u00e4gliche Vitamin C-Gaben konnten die Druckstellen binnen eines Monats um 84 % im Gegensatz zur Kontrollgruppe mit 42,7 % reduziert werden (Taylor 1975).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kombination mit Chemo- und Strahlentherapie<\/p>\n<p>(Shimpo 1991, Taper 1992, 1987, Prasad 1992, Meadows 1986, 1991, Pierson 1985, Kurbacher 1996, Metzger 1999)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Mangel an antioxidativen Vitaminen wird durch die Strahlen- und Chemotherapie weiter verst\u00e4rkt (Clemens 1994). Beide Therapieformen \u00a0\u00a0\u00a0f\u00fchren zu einer Anh\u00e4ufung freier, aggressiver Radikale und somit zu einem Absinken der antioxidativen Kapazit\u00e4t. Viele der Chemo- und Strahlentherapie-induzierten Nebenwirkungen sind auf eine Erh\u00f6hung des Radikalspiegels in vielen Geweben zur\u00fcckzuf\u00fchren. Freie Radikale sch\u00e4digen Zellmembranen, Proteine und die DNA.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Tiermodellen f\u00fchrt die adjuvante, meist intraperitoneal verabreichte Vitamin C-Gabe zu einer Steigerung der inhibitorischen Effekte des Chemotherapeutikums und zur Reduktion der teilweise sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen. Besonders interessant sind in dieser Hinsicht drei Untersuchungen, die den kombinierten Einsatz von Vitamin C mit Adriamycin, Oncovin bzw. Methansulphonat-Aminoglykolen beschreiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der klinische Einsatz des Adriamycins ist h\u00e4ufig durch ernst zu nehmende Nebenwirkungen, insbesondere Kardiomyopathie durch verst\u00e4rkte Lipidperoxidation, gef\u00e4hrdet. Die Vitamin C-Injektionen verhindern die Adriamycin-induzierte Kardiomyopathie durch Reduktion der Lipidperoxidation im Herzen (Shimpo et al. 1991).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Empfindlichkeit einer gegen\u00fcber Oncovin resistenten Lebertumorzelllinie kann durch zuvor verabreichte Vitamin C-Injektionen erheblich gesteigert \u00a0\u00a0\u00a0werden. Diese Therapie f\u00fchrt zu einer erh\u00f6hten \u00dcberlebenszeit (Taper 1992).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Improsulfan tosilat (Drug 864.T, NSC 140117), ein alkylierendes Zytostatikum, weist eine starke Toxizit\u00e4t auf. Eine Dosierung von 200 mg\/kg f\u00fchrt in tierexperimentellen Untersuchungen bei ca. 10 % der Tiere innerhalb k\u00fcrzester Zeit zum Tod. Die adjuvante Injektion von Vitamin C \u00a0\u00a0\u00a0(250 mg\/kg pro Tag f\u00fcr 6 Tage, beginnend am ersten Tag nach der Injektion der Tumorzellen) bei Tieren mit Ehrlich-Ascites-Karzinom unter Improsulfan tosilat-Therapie verhindert die fr\u00fche Mortalit\u00e4t und erh\u00f6ht die durchschnittliche \u00dcberlebenszeit um 77 %. Auch die Anzahl der Langzeit\u00fcberlebenden steigt bei dieser Kombination von 50 % (Improsulfan tosilat allein) auf 80 % (Kombination Improsulfan tosilat und Vitamin C). Zur Bestimmung der Gewebstoxizit\u00e4t wurde der Spiegel an DNA, RNA, Protein \u00a0\u00a0\u00a0und bestimmten Enzymen in Leber und Viszera bestimmt. Alle durch Improsulfan tosilat gest\u00f6rten Parameter k\u00f6nnen durch die Kombination mit Vitamin C normalisiert werden (El-Merzabani et al.1989).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erste Untersuchungen an Tieren geben Hinweise, dass die adjuvante Vitamin C-Injektion die Strahlentoleranz des normalen Gewebes (Haut und Knochenmark) erh\u00f6ht, ohne gleichzeitig die ben\u00f6tigte Strahlendosis zur Reduktion des Tumorgewebes zu verschieben (Okunieff 1991).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur Zeit existieren keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Pharmakokinetik und -dynamik bestimmter Zytostatika durch adjuvante hochdosierte Vitamin C-Gaben. Aus diesem Grunde sollte die Vitamin C-Hochdosistherapie zeitversetzt zur Chemotherapie erfolgen (je nach Halbwertszeit des Chemotherapeutikums 1-3 Tage).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An den infusionsfreien Tagen kann Vitamin C oral eingenommen werden. Die Dosierung richtet sich nach der Magenvertr\u00e4glichkeit des Patienten. Um weitere Anhaltspunkte \u00fcber den kombinierten Einsatz von Chemo- und Vitamin C-Therapie zu erhalten, wurde die Kombination von Vitamin C-Injektopas\u00ae 7,5 g mit unterschiedlichen Zytostatika in-vitro getestet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die in-vitro-Studie von Kurbacher 1996 untersuchte die Kombination von Vitamin C-Injektopas\u00ae 7,5 g mit Doxorubicin, Cisplatin und Paclitaxel auf Mamma-Ca-Zellen. Die verwendeten Zelllinien (MCF-7 und MDA-MB-231) sind resistent gegen\u00fcber Doxorubicin, MCF-7 ist resistent gegen\u00fcber Cisplatin und MDA-MB-231 ist nur moderat sensitiv gegen\u00fcber Cisplatin. Beide Zelllinien sind jedoch sehr sensitiv gegen\u00fcber Paclitaxel. Alle drei Zytostatika wurden durch Vitamin C-Konzentrationen zwischen 1 und 102 \u00b5M in ihrer Reaktion verst\u00e4rkt. Die Kombination zwischen Vitamin C und Cisplatin sowie Paclitaxel ist teilweise synergistisch, additiv oder subadditiv, wogegen die Kombination mit Doxorubicin durchweg synergistisch ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><em>Metzger et al. kombinierten Vitamin C mit Cisplatin, Doxorubicin und 5-Fluorouracil (5FU):<\/em><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cisplatin + Vitamin C<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jurkat-Zellen (akute Leuk\u00e4miezellen))<\/p>\n<p>Zytotoxische Wirkung von Cisplatin wird durch Vitamin C deutlich verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>A.375.S2-Zellen (Hautmelanom)<\/p>\n<p>Zytotoxische Wirkung von Cisplatin wird durch Vitamin C gering verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>A549-Zellen (Lungen-Ca)<\/p>\n<p>Zytotoxische Wirkung von Cisplatin wird durch Vitamin C nicht potenziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MCF-Zellen (Mamma-Ca)<\/p>\n<p>Zytotoxische Wirkung von Cisplatin bei 5% PP durch Vitamin C abgeschw\u00e4cht bei 10% verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Doxorubicin + Vitamin C<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>A.375.S2-Zellen (Hautmelanom)<\/p>\n<p>Zytotoxische Wirkung geringer Doxorubicin Konzentrationen (1% PP) durch Vitamin C deutlich verst\u00e4rkt; bei h\u00f6heren Doxorubicin Konzentrationen ist die Wirkung des Doxorubicins allein bereits so stark, dass sie durch Vitamin C nicht mehr verst\u00e4rkt werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jurkat-Zellen (akute Leuk\u00e4miezellen)<\/p>\n<p>Zytotoxische Wirkung von Doxorubicin wird durch Vitamin C deutlichverst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5FU + Vitamin C<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>MCF-Zellen (Mamma-Ca)<\/p>\n<p>5FU zeigt keine zytotoxische Wirkung. Durch die Kombination mit Vitamin C wird bei der h\u00f6chsten 5FU-Konzentration eine geringe zytotoxische Wirkung erzielt. Vitamin C allein besitzt eine h\u00f6here Zytotoxizit\u00e4t als die Kombination.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese in-vitro-Studien machen bereits deutlich, dass nicht nur das verwendete Chemotherapeutikum, sondern auch die Tumorart bei der kombinierten Gabe von Vitamin C und Chemotherapie von Bedeutung ist. Diese Ergebnisse liefern erste Hinweise; die Kombination von Zytostatika und Vitamin C-Infusionen bedarf jedoch weiterf\u00fchrender klinischer Studien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>VI. Wichtig f\u00fcr die Praxis<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Die Vitamin C-Therapie stellt keine Alternative zu konventionellen Therapien wie Chemo-, Immun- oder Strahlentherapie dar. Vitamin C-Infusionen werden adjuvant in der Therapie solider Tumore eingesetzt.<\/li>\n<li>Bei Tumorarten, die immunoaktive Zellen betreffen (z.B. Leuk\u00e4miezellen etc.) liegen zur Zeit keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da Vitamin C die zellul\u00e4re Immunantwort stimuliert, ist jedoch von einem Einsatz, \u00e4hnlich wie bei der Misteltherapie, abzuraten. Zudem existieren in der Literatur widerspr\u00fcchliche in-vitro-Ergebnisse bez\u00fcglich der Kombination von Vitamin C und nicht-lymphozyt\u00e4ren und myeloischen Leuk\u00e4miezellen.<\/li>\n<li>Die Vitamin C-Hochdosistherapie sollte zeitversetzt zur Chemo- und Strahlentherapie erfolgen (je nach Halbwertszeit des Chemotherapeutikums 1-3 Tage), da klinische Daten \u00fcber m\u00f6gliche Interaktionen fehlen.<\/li>\n<li>An den infusionsfreien Tagen sollte eine orale Vitamin C-Gabe erfolgen. Die Dosierung der oralen Medikation richtet sich nach der Magenvertr\u00e4glichkeit des Patienten (m\u00f6glichst &gt; 1 g\/Tag).<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>VII. Therapie-Synthesen in der Onkologie<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Krebs ist eine komplexe Erkrankung, der zahlreiche St\u00f6rungen zu Grunde liegen. Es reicht so nicht aus, sich nach der Diagnosestellung damit zu begn\u00fcgen, die Krebsgeschwulst nur aus dem K\u00f6rper entfernen zu lassen und\/oder eine Chemo- und\/oder Strahlentherapie durchzuf\u00fchren. Vielmehr ist es sinnvoll von Anfang an ein f\u00fcr den Patienten individuelles Therapiekonzept zu erstellen und z.B. die Naturheilkunde mit einzubeziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eine solche alternative Therapie stellt die o. g. Vitamin C-Hochdosistherapie dar. Die Klinik St. Georg in Bad Aibling geh\u00f6rt zu den wenigen onkologischen Einrichtungen, die konsequent ein ganzheitliches-integratives Therapiekonzept verfolgen. \u201cDer Mensch steht im Mittelpunkt und nicht der Tumor bzw. die Krankheit\u201d lautet das Behandlungsmotto der Klinik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den komplement\u00e4ren Therapien wie der Vitamin C-Hochdosistherapie (z.B. Vitamin C-Injektopas\u00ae), der Darmsanierung, den ausleitenden Therapieverfahren, der Misteltherapie (z.B. Lektinol, Iscador), der Sauerstofftherapie (Sauerstoffmehrschritt-Therapie nach Ardenne, Ozongaben intramuskul\u00e4r), der Enzymtherapie (z.B. Proteozym), sowie der Schmerz- und Ern\u00e4hrungstherapie spielen die sogenannten Hyperthermie-Verfahren, zum einen die Tiefenhyperthermie und zum anderen die Ganzk\u00f6rper-Hyperthermie eine \u00fcbergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4rme als Urprinzip wird schon lange in der medizinischen Therapie verwendet. So nimmt die klinische Hyperthermie zunehmend Eingang in interdisziplin\u00e4re onkologische Therapiekonzepte. Das Wort Hyperthermie stammt aus dem Griechischen (von hyper: zuviel, mehr und thermos: die W\u00e4rme). Es ist bekannt, dass Krebszellen auf die Einwirkung von Hitze sensibler reagieren als gesunde Zellen. Sie besitzen nur eingeschr\u00e4nkt die F\u00e4higkeit, ihre Durchblutung \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen wie W\u00e4rme, ver\u00e4nderten Stoffwechselbedingungen und S\u00e4urewert\u00e4nderungen anzupassen. Die Erw\u00e4rmung bewirkt jenseits einer kritischen Temperatur eine Minderdurchblutung des Tumorgewebes. Untersuchungen ist zu entnehmen, dass die Hyperthermie nicht nur durch den sensibilisierenden Effekt der W\u00e4rme, sondern auch auf zytotoxische Effekte auf vorgesch\u00e4digte Tumorzellen und sekund\u00e4re Ausl\u00f6sung immunologischer Vorg\u00e4nge zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Durch die pro-oxidativ wirkende Ganzk\u00f6rperhyperthermie kann das Tumorgewebe im Falle einer Chemotherapie-Resistenz wieder auf eine Chemotherapie sensibilisiert werden, so dass Patienten wieder in den Zustand der Behandelbarkeit kommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der Ganzk\u00f6rper-\u00dcberw\u00e4rmungsbehandlung wird der gesamte Organismus bis auf 41,5-42\u00b0 C erw\u00e4rmt. Parallel wird sie h\u00e4ufig mit Bakterienlysaten (Fieberreaktion) kombiniert. Das Herbeif\u00fchren einer zus\u00e4tzlichen Blutzuckersteigerung mit 500 ml einer 20 % Glukosel\u00f6sung auf ca. 300 mg\/dl f\u00fchrt zu einer zus\u00e4tzlichen \u00dcbers\u00e4uerung des Tumorgewebes. Die Ganzk\u00f6rperhyperthermie l\u00e4uft \u00fcber ca. 5 \u2013 6 Stunden und wird unter intensivmedizinischer \u00dcberwachung bei Sedierung und Analgesie durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Nachmittag vor der Behandlung wird ein hochdosiertes Vitamin C-Pr\u00e4parat (z.B. Vitamin C-Injektopas\u00ae) infundiert, am Abend erfolgt ein Einlauf. Ist eine Chemotherapie induziert, erfolgt diese in der Plateauphase, jedoch meist in reduzierter Form. Wird ohne eine Chemotherapie gearbeitet, werden in der Entfieberungsphase bis zu 50 g Vitamin C und Ozon intraven\u00f6s verabreicht. In der sich anschlie\u00dfenden ca. 2 Wochen andauernden weiteren station\u00e4ren Behandlung wird mit 7,5 g Vitamin C intraven\u00f6s, verabreicht 1 \u2013 3 mal\/Woche, therapiert. An den infusionsfreien Tagen erhalten die Patienten Ascorbins\u00e4urepulver bis zu 3 g \u00fcber den Tag verteilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch die Kombination von Hyperthermie und Chemotherapie sowie weiteren komplement\u00e4ren Behandlungsans\u00e4tzen konnten bei vielen Patienten mit austherapierten Tumorleiden deutliche Erfolge erzielt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei der loco-region\u00e4ren Hyperthermie wird die W\u00e4rme nur regional und direkt auf das von Tumor betroffenen Gewebe oder Organ geleitet. Es erfolgt eine Erw\u00e4rmung auf 42 bis maximal 44\u00b0 C, die f\u00fcr ca. 60 \u2013 90 Minuten im Tumorgewebe aufrecht erhalten wird. Auch hier ist eine Kombination mit einer Chemotherapie m\u00f6glich. Die loco-region\u00e4re Hyperthermie erfolgt w\u00e4hrend des ca. 3 w\u00f6chigen station\u00e4ren Aufenthaltes ca. 2 \u2013 3 pro Woche, mindestens 6 mal in 3 Wochen. Auch hier ist parallel eine naturheilkundliche Behandlung mit den o.g. Substanzen indiziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch die Behandlungsm\u00f6glichkeiten der Komplement\u00e4rmedizin stehen dem Therapeuten Verfahren zur Verf\u00fcgung, die es ihm erm\u00f6glichen den Patienten ganzheitlich zu behandeln und in die gest\u00f6rten Funktionskreise einzugreifen. Nicht nur die Lebensqualit\u00e4t, sondern auch das Ansprechen auf konventionelle Therapien und deren Nebenwirkungen k\u00f6nnen verbessert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anschriften der Verfasser:<\/p>\n<p>Dr. med. Friedrich R. Douwes<\/p>\n<p>Dr. med. Friedrich Migeod<\/p>\n<p>Klinik St. Georg<\/p>\n<p>Klinik f\u00fcr Innere Medizin<\/p>\n<p>Interdisziplin\u00e4res Zentrum f\u00fcr Onkologie, Immunologie und Umweltmedizin<\/p>\n<p>Hyperthermiezentrum<\/p>\n<p>Rosenheimer Str. 6 \u2013 8<\/p>\n<p>83043 Bad Aibling<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine sinnvolle Therapie zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t F.Douwes, F. Migeod, C. 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