{"id":124,"date":"2014-10-02T19:27:14","date_gmt":"2014-10-02T19:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfeifer-protocol.com\/?p=124"},"modified":"2015-12-03T05:15:00","modified_gmt":"2015-12-03T05:15:00","slug":"imupros","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfeifer-protocol.com\/de\/imupros\/","title":{"rendered":"IMUPROS"},"content":{"rendered":"<p><strong>IMUPROS\u2122<\/strong> ist ein orthomolekulares Kombinationspr\u00e4parat bestehend aus Extrakten verschiedener Heilpflanzen, sowie ausgew\u00e4hlter Vitamine und Mineralien, wobei die einzelnen Bestandteile ausschlie\u00dflich von nat\u00fcrlichen Quellen stammen. Das Pr\u00e4parat dient der Gesunderhaltung einer normalen Prostata- und Blasenfunktion, sowie der Vorbeugung von Prostata- und Blasenerkrankungen.<\/p>\n<p>Eine Tablette IMUPROS (1200mg) enth\u00e4lt die folgenden Bestandteile:<\/p>\n<ul>\n<li>Gr\u00fcn-Tee-Extrakt (als Quelle f\u00fcr Epigallokatechin Gallat)<\/li>\n<li>Sojaextrakt (als Quelle f\u00fcr Genistein)<\/li>\n<li>Tomatenextrakt (als Quelle f\u00fcr Lykopen)<\/li>\n<li>Vitamine: C, E, D und die Minerale: Kalzium, Selen und Zink<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In den Niederlanden wird IMUPROS nach den internationalen Vorschriften f\u00fcr die Herstellung von Arzneimitteln als Nahrungs-erg\u00e4nzungsmittel (auch \u201efood supplement\u201d genannt) produziert. Ein besonderes Herstellungsverfahren stellt sicher, dass die einzelnen Wirkstoffe in der Tablette chemisch nicht miteinander reagieren. Die einzelnen Wirkstoffe sind dabei in verschiedene \u201etime-release\u201c \u2013 H\u00fcllen verpackt und werden im Magen-Darm-Trakt zu verschiedenen Zeiten aus der H\u00fclle abgegeben. Damit wird die ungest\u00f6rte Aufnahme der einzelnen Wirkstoffe ins Blut beg\u00fcnstigt und die so genannte Bioverf\u00fcgbarkeit verbessert. Als weiterer Vorteil des Pr\u00e4parates ist zu erw\u00e4hnen, dass eine drastische Reduktion der t\u00e4glichen Tabletten- oder Kapsel-Einnahme zur Vorbeugung und begleitenden Therapie bei Prostata Erkrankungen m\u00f6glich wird. W\u00e4hrend die oben aufgef\u00fchrten Wirkstoffe bisher in Form von 20-30 Tabletten oder Kapseln verschiedener Einzelpr\u00e4parate t\u00e4glich zugef\u00fchrt werden mussten, erh\u00e4lt man eine vergleichbare Wirkstoffmenge in gut vertr\u00e4glicher Form bereits in etwa 3 Tabletten IMUPROS\u2122 pro Tag.<\/p>\n<blockquote><p>IMUPROS wird wegen seiner vielf\u00e4ltigen biologischen Wirkungen h\u00e4ufig von Patienten mit Prostataleiden (Prostatitis, Prostatahyperplasie und Prostatakrebs) angewendet, sowohl als alleinige komplement\u00e4r-medizinische Ma\u00dfnahme, wie auch als begleitende Therapie zusammen mit einer konventionellen Behandlung.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nachfolgend einige wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungseffekte der einzelnen Inhaltstoffe:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die einzelnen Bestandteile von IMUPROS\u2122 sind umfangreiche pharmakologische Wirkungen bekannt. Im Folgenden sollen die wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen der Einzelbestand-teile Tocopherolsuccinat (Vitamin E), Cholecalciferol (Vitamin D), Askorbins\u00e4ure (Vitamin C), Kalzium, Zink, Selen (Natriumselenit), Genistein, Lykopen und Epigallokatechin Gallat besprochen werden:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Vitamin E:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dieses fettl\u00f6sliche Vitamin wirkt vorbeugend gegen Prostatakrebs. Eine sehr bekannt gewordene Studie aus Finnland von Heinonen et al (J Nat\u2019l Cancer Inst, 1998) konnte zeigen, dass durch Einnahme von Vitamin E die H\u00e4ufigkeit von Prostatakrebs um 32% gesenkt wird, und die Sterblichkeit durch Prostatakrebs sich um 41% reduziert. In einer anderen Untersuchung von Fleschner et al (J Urol, 1999) wurde klar, dass Vitamin E die Wachstumsrate von Prostatakrebs im Tierversuch hemmt. Diese sehr aufregenden Befunde zur Wirksamkeit von Vitamin E bei Prostatakrebs haben Wissenschaftler in aller Welt angespornt, nach mehr Beweisen f\u00fcr die sch\u00fctzende Wirkung dieses Vitamins zu suchen. Inzwischen ist sicherlich anzuraten, dass gef\u00e4hrdete M\u00e4nner und Patienten mit Prostatakrebs ihre t\u00e4gliche Einnahme an Vitamin E so erh\u00f6hen, dass sie in den Genuss<\/p>\n<p>der Schutzwirkung dieses Vitamins kommen. Die heute in der wissenschaftlich-medizinischen Literatur empfohlene Tagesdosis liegt bei etwa 400 bis 1000 Internationalen Einheiten so genannter gemischter Tocopherole. IMUPROS liefert in der empfohlenen Tagesdosis von 3-6 Tabletten zwischen 500 und 1000 Internationale Einheiten an nat\u00fcrlichem Vitamin E.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Vitamin D:<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Epidemiologische Studien haben belegt, dass Vitamin D (Cholecalciferol) eine sehr wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Prostatakrebs spielt. In den USA z.B. fiel auf, dass die H\u00e4ufigkeit an Prostatakrebs zu erkranken in den n\u00f6rdlichen Staaten viel h\u00f6her war als im S\u00fcden des Landes. Epidemiologen haben sich gefragt, warum? Dr. Gary Schwartz von der Universit\u00e4t in Miami untersuchte den Zusammenhang zwischen Prostatakrebsh\u00e4ufigkeit und der Menge an ultraviolettem Licht (Ann Epidemiol 1997), also Sonnenschein, welchem M\u00e4nner verschiedener Breitengrade ausgesetzt waren. Das Ergebnis war verbl\u00fcffend: Die Sterberate an Prostatakrebs war dort am h\u00f6chsten, wo die Sonne am wenigsten schien. Wir wissen heute, dass verminderte ultraviolette Bestrahlung unsere k\u00f6rpereigene Vitamin D &#8211; Synthese aus 7-Dehydrocholesterin in der Haut drosselt. Damit gelangt weniger Vitamin D zu den Umwandlungsorganen, Leber und Niere, wo die aktive Form des Vitamins, n\u00e4mlich 1,25 Dihydroxycholecalciferol hergestellt wird. Die Folge ist, dass weniger aktives Vitamin D, vorhanden ist, was eine Bedeutung in der Entstehung von Prostatakrebs zu haben scheint. Dr. Feldman von der Stanford Universit\u00e4t und Dr. Miller von der Universit\u00e4t in Colorado haben diese Zusammenh\u00e4nge n\u00e4her untersucht und nachgewiesen, dass Vitamin D sich an besonderen Eiwei\u00dfrezeptoren an den Prostatazellen festsetzen kann und von dort aus die Zellteilung hemmt und damit sowohl die Wachstumsrate von gutartigem, wie auch b\u00f6sartigem Prostatagewebe einschr\u00e4nken kann. Sp\u00e4ter haben Dr. Feldman, sowie Gross et al (J Urol, 1998) und Koike et al (Porc Annu Meet Am Assoc Cancer Res, 1997) in Untersuchungen am Patienten nachweisen k\u00f6nnen, dass 1,25 Dihydroxycholecalciferol und neuere Vitamin D Analoga (z.B. Rocaltrol) wirksam die Wachstumsrate von Prostata-Krebs verlangsamen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Vitamin C:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dieses Vitamin ist bekannt f\u00fcr seine ausgesprochene antioxidative Wirkung, die am besten unter gleichzeitiger Therapie mit Vitamin E zum Tragen kommt. Es wird generell empfohlen, etwa 1000 mg Vitamin C nach dem Essen einzunehmen, um die Peroxidbildung aus der Fettverbrennung zu unterdr\u00fccken. Vitamin C reduziert die Sterblichkeit bei koronarer Gef\u00e4\u00dferkrankung und verl\u00e4ngert die Lebenserwartung von Patienten mit Koronar-Sklerose (British Medical Journal, 1997). Weiterhin ist bekannt, dass Einnahme von mehr als 500 mg Vitamin C pro Tag das Risiko von Blasenkrebs um etwa 60% reduziert und das Brustkrebsrisiko signifikant vermindern kann. Eine experimentelle Untersuchung (Cancer Letters, 1997) zeigte, dass sich die \u00dcberlebenszeit von Tieren mit b\u00f6sartigen Tumoren durch Supplementierung mit Vitamin C signifikant verl\u00e4ngern lie\u00df und komplette R\u00fcckbildungen der Tumoren bei 16.8% der Tiere eintraten. IMURPOS in der empfohlenen Tagesdosis liefert 750 mg Vitamin C f\u00fcr M\u00e4nner, die Vorbeugung betreiben wollen und 1500 mg Vitamin C f\u00fcr M\u00e4nner, die an Prostatakrebs erkrankt sind und liegt damit mit der Dosierung im Dosisbereich dieser internationalen Studien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Kalzium:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Kalzium Aufnahme muss im Zusammenhang mit Vitamin D gesehen werden. Sehr gro\u00dfe Kalzium-Zufuhr (&gt;2000 mg pro Tag) reduziert die Umwandlung von Vitamin D in das biologisch aktive 1,25 Dihydroxycholecalciferol. Damit k\u00f6nnte bei \u00fcbertriebener Kalziumzufuhr die vorbeugende Wirkung von Vitamin D gegen Prostatakrebs aufgehoben werden. Eine sehr aufwendige und von allen Seiten anerkannte Studie der Harvard Universit\u00e4t (Health Professionals Follow-up Study) zeigte sogar, dass eine Kalziumaufnahme von mehr als 2000 mg pro Tag die Gefahr, an Prostatakrebs zu erkranken, erh\u00f6hen kann. Wie mit fast jeder Aussage in der Wissenschaft, so gibt es auch in Bezug auf die Bedeutung von zu hoher Kalziumzufuhr f\u00fcr die Entstehung von Prostatakrebs geteilte Meinungen. Dr. Richard Hayes vom Nationalen Krebs Institut sah in seiner Untersuchung z.B. keinen Effekt von hoher Kalziumeinnahme auf die Progression von Prostatakrebs. \u00dcbereinkunft besteht jedoch dar\u00fcber, dass die meisten M\u00e4nner zu wenig Kalzium aufnehmen. Die empfohlene Tagesmenge liegt bei etwa 1000 mg f\u00fcr gesunde M\u00e4nner zwischen 19-50 Jahre. IMUPROS enth\u00e4lt etwa 470 mg Kalzium in der empfohlenen Tagesdosis f\u00fcr M\u00e4nner mit Prostatakrebs und liegt damit weit entfernt von der kritischen Dosis pro Tag.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Zink:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dieses Spurenelement unterst\u00fctzt eine ganze Reihe von Immunfunktionen und eine Unterversorgung mit Zink kann m\u00f6glicherweise unsere Anf\u00e4lligkeit gegen\u00fcber Krebs allgemein erh\u00f6hen. Zink ist notwendig f\u00fcr die normale Funktion vieler Enzyme, insbesondere auch solcher, die anti-oxydative Wirkung haben. Wenn der Zink-Spiegel im Blut abf\u00e4llt, werden die NK-Zellen, T-Helfer Zellen und auch Makrophagen des Immunsystems unterdr\u00fcckt. Feng et al haben zeigen k\u00f6nnen (Mol Urol, 2000), dass hohe intrazellul\u00e4re Zinkspiegel in Prostata-Krebszellen Apoptosis ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Weiterhin haben Liang et al (Prostate, 1999), sowie Iguchi et al (Eur J Biochem, 1998) beschrieben dass Zink das Krebszell-Wachstum in der Prostata durch den Beeinflussung des Zellzyklus hemmen kann, und dass au\u00dferdem Tumorprogression und Metastasierung mit dem Verlust der Zink-Speicherungsf\u00e4higkeit in der Prostata-Zelle einhergehen. IMUPROS enth\u00e4lt 50 mg Zink und sichert den notwendigen Bedarf an diesem Spurenelement.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Selen:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dieser Mineralstoff wirkt ebenso wie das Vitamin E vorbeugend gegen Prostatakrebs. In der weltbekannt gewordenen Studie von Dr. Larry Clark (Br J Urol, 1998), Universit\u00e4t von Arizona, USA, wurde untersucht, ob Selen eine vorbeugende Wirkung bei Hautkrebs hat. Insgesamt 1300 M\u00e4nner wurden in die Studie einbezogen. Eine H\u00e4lfte bekam 200 Mikrogramm Selen pro Tag, die andere H\u00e4lfte ein Placebo. Die Studie ging \u00fcber acht Jahre und am Ende sah Dr. Clark, dass sich der in Arizona weit verbreitete Hautkrebs durch Selen nicht reduzieren lie\u00df, allerdings fiel auf, dass die M\u00e4nner in der Selen-Gruppe eine 50%-ige Reduktion in der H\u00e4ufigkeit von Prostatakrebs hatten. Weiterhin waren auch die H\u00e4ufigkeit von Lungenkrebs und Dickdarmkrebs in dieser Gruppe um etwa die H\u00e4lfte geringer als in der Vergleichsgruppe, die anstelle von Selen ein Placebo einnahmen. Dr. Willett von der Harvard Universit\u00e4t (J Natl Cancer Inst, 1998) hat den Selen-Blutspiegel bei einem gro\u00dfen Kollektiv von M\u00e4nnern bestimmt und ermittelt, dass niedrige Selen-Werte mit h\u00f6herem Risiko von Prostatakrebs verbunden waren. Diese Untersuchung ist auch durch die Forschergruppe um Dr. Giovannucci (Lancet, 1998) best\u00e4tigt worden. Gegenw\u00e4rtig hat das weltber\u00fchmte Nationale Krebs Institut (NCI) der USA eine Studie organisiert, bei der an 32,000 M\u00e4nnern die vorbeugende Wirkung von Selen und Vitamin E gegen Prostatakrebs getestet werden soll. Wir wissen heute nicht genau, wie die vorbeugende Wirkung von Selen gegen Prostatakrebs zu erkl\u00e4ren ist. Eine brauchbare Hypothese ist die nachgewiesene Wirkung von Selen auf das Enzym, Glutathione Peroxidase. Selen f\u00fchrt zu einer Aktivit\u00e4tssteigerung dieses Enzyms, welches eine ausgesprochen starke antioxidative Wirkung besitzt. Selen findet sich normalerweise in verschiedenen Getreidearten und Knoblauch, insbesondere wenn diese auf Selen reichen B\u00f6den angebaut werden. Allerdings reicht die mit der Nahrung aufgenommene Menge oft nicht aus, den Tagesbedarf bei Gesunden zu decken, geschweige denn bei an Prostatakrebs erkrankten Patienten. Zur Vorbeugung von Prostatakrebs und zur komplement\u00e4ren Behandlung bei Prostatakrebs sollten zwischen 400 und 800 Mikrogramm als Tagesmenge aufgenommen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Genistein:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dies ist ein pflanzliches \u00d6strogen, welches in besonders hoher Konzentration in der Sojapflanze vorkommt und wegen seiner anti-osteoporose und anti-oxidativen Wirkung seit langem bekannt ist. Dar\u00fcber hinaus besitzt Genistein als Isoflavon auch ausgesprochene Aktivit\u00e4t als Cholesterin senkendes Mittel und wird zur Vorbeugung gegen hormon-abh\u00e4ngige Krebsarten, wie z.B. dem Brustkrebs, dem Krebs des Endometriums (innerste Schicht der Geb\u00e4rmutter) und dem Prostatakrebs eingesetzt. H\u00f6here Dosen vermindert das Wachstum hormon-abh\u00e4ngiger Krebsarten und wirkt direkt zytotoxisch (d.h. zerst\u00f6ren Krebszellen). Diese Eigenschaften waren es, die das Nationale Krebs Institut der USA veranlasste, Genistein als ein m\u00f6gliches Mittel gegen Krebs systematisch zu untersuchen. Wenn man den Verzehr von Soja-Produkten Japan vergleicht mit der typisch westlichen Di\u00e4t, so stellt man fest, dass der Japaner im Durchschnitt etwa 50 mg Genistein pro Tag zu sich nimmt, dagegen ist die Menge der Westeurop\u00e4er mit etwa 2 mg pro Tag verschwindend gering. Die epidemiologische Forschung ist heute der festen \u00dcberzeugung, dass diese geringe t\u00e4gliche Aufnahme von Phyto\u00f6strogenen aus der Soja-Pflanze als einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die fast 20-fach gr\u00f6\u00dfere H\u00e4ufigkeit von Brust- und Prostatakrebs in Westeuropa anzusehen ist. In Versuchen mit Zellkulturen von menschlichem Prostatakrebs konnten Geller et al (Prostate, 1998) nachweisen, dass Genistein die Proliferation von Prostata-Krebszellen verhindern kann. Der Mechanismus dieser Wachstumshemmung basiert sehr wahrscheinlich auf der F\u00e4higkeit von Genistein, die Aktivit\u00e4t des Enzyms, \u201eTyrosin-Kinase\u201c, zu unterdr\u00fccken. Dieses Enzym dient normalerweise den Prostatakrebszellen als Wachstumsfaktor. Weitere biologische Effekte von Genistein wurden aus Untersuchungen an Tiermodellen gewonnen. Es stellte sich dabei heraus, dass Genistein auch ausgesprochene anti-angiogenese Wirkung besitzt, d.h. die Neubildung von Gef\u00e4\u00dfen im Tumorgewebe verhindern kann und somit Tumorgewebe gewisserma\u00dfen aushungert. IMUPROS enth\u00e4lt 150 mg Genistein in der empfohlenen Tagesdosis f\u00fcr M\u00e4nner mit Prostatakrebs. Die vorbeugende Dosierung von IMUPROS liefert etwa 75 Genistein mg pro Tag, also etwa mehr sogar, als in der asiatischen Di\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Lykopen:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dieses Karotenoid (Pigment welches den Tomaten ihre charakteristische rote Farbe gibt) hat ausgesprochen starke anti-oxidative und anti-Krebs-Wirkung. Dr. Giovannucci von der Harvard Universit\u00e4t ist wahrscheinlich der Begr\u00fcnder der Lykopen Forschung in Verbindung mit Prostatakrebs. Er untersuchte in einer gro\u00df angelegten Studie an 47,894 M\u00e4nnern den Zusammenhang zwischen der Einnahme verschiedener Karotenoide und Retinol, und dem Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken (J Natl Cancer Inst, 1995). Es stellte sich heraus, dass Lykopen Aufnahme das Risiko senkte. M\u00e4nner, die mehrfach pro Woche Tomaten und Tomaten-Produkte zu sich nahmen, hatten ein um 41% geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Neuere Forschung deutet sogar darauf hin, dass Lykopen auch therapeutisch genutzt werden kann. Lykopen scheint das dominante Karotenoid in unserem Blut zu sein und wird nicht in Vitamin A umgewandelt. Es macht etwa 50% aller Karotenoide im Blut aus und scheint sich besonders in der Prostata zu konzentrieren, da hier ein leicht h\u00f6herer Spiegel als im Blut nachweisbar ist. K\u00fcrzlich publizierten Kucuk et al (Urology, 2001), dass die Einnahme von 30 mg Lykopen pro Tag bei M\u00e4nnern mit lokalisiertem Prostatakrebs vor geplanter radikaler Operation zu einer signifikanten PSA-Reduktion vor der Operation f\u00fchrte und den B\u00f6sartigkeitsgrade des Tumorgewebes in der entfernten Prostata verminderte. IMUPROS h\u00e4lt ebenfalls 30 mg Lykopen als therapeutische Dosis f\u00fcr Patienten mit Prostatakrebs bereit. Mit der vorbeugenden IMUPROS-Dosierung werden etwa 15 mg Lykopen pro Tag aufgenommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Epigallokatechin Gallat:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Dieses hochwirksame Anti-Oxidationsmittel ist ein Mitglied der Polyphenole (auch als Katechine bekannt), welche aus gr\u00fcnem Tee (Camellia sinensis) gewonnen werden. Epigallokatechin Gallat (EGKG) ist das wichtigste von vier Katechinen des gr\u00fcnen Tees f\u00fcr den Patienten mit Prostatakrebs. EGKG hemmt das Enzym \u201eUrokinase\u201c (Jankun et al; Nature, 1997), welches in vielen Krebsarten des Menschen in gro\u00dfen Mengen vorkommt und den Prozess der Metastasierung einleitet. Urokinase l\u00f6st dabei zun\u00e4chst die Basalmembranen von Zellverbindungen auf und erm\u00f6glicht somit das Einnisten von Krebszellen in fremden Geweben, also die Metastasenbildung (Ennis et al; Proc Annu Meet Am Cancer Res, 1997). EGKG ist weiterhin ein ausgezeichneter Hemmer der 5-alpha Reduktase, dem Enzym, welches die Umwandlung von Testosteron in das biologisch aktive Dihydrotestosteron vornimmt, und kann somit vorteilhaft in die Androgen-Regulation der Prostata-Krebszelle eingreifen. Der Konsum von gr\u00fcnem Tee ist in Japan und China weit verbreitet, in den westeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern jedoch nicht sehr ausgepr\u00e4gt. IMUPROS liefert in der therapeutischen Dosierung 350 mg EGKG pro Tag, was etwa 30 Tassen gr\u00fcnem Tee entsprechen w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung:<\/strong><\/p>\n<p><strong>IMUPROS <\/strong>ist ein orthomolekulares Kombinationspr\u00e4parat, welches aus Extrakten verschiedener Heilpflanzen, sowie ausgew\u00e4hlter Vitamine, Mineralien und Spurenelemente hergestellt wird und zur Erhaltung einer gesunden Prostatafunktion sowie zur Vorbeugung von Prostataleiden dient.<\/p>\n<p>IMPROS entfaltet folgende Wirkungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Neutralisierung freier Radikale durch antioxidative Wirkung im Prostatagewebe<\/li>\n<li>Optimierung der Zellerneuerung, Reduzierung von Entz\u00fcndung und Infektionsgefahr der Prostata und Verbesserung des Harnflusses im Alter<\/li>\n<li>Vorbeugung von Prostatahyperplasie und Krebsentstehung in der Vorsteherdr\u00fcse<\/li>\n<li>St\u00e4rkung des Immunsystems (zellul\u00e4re Abwehr)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die t\u00e4gliche Einnahmemenge sollte zwischen 1-3 Tabletten liegen. Nebenwirkungen sind in diesem Dosisbereich nicht zu erwarten. Im Bedarfsfall kann die Dosierung auch f\u00fcr kurze Zeit erh\u00f6ht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IMUPROS\u2122 ist ein orthomolekulares Kombinationspr\u00e4parat bestehend aus Extrakten verschiedener Heilpflanzen, sowie ausgew\u00e4hlter Vitamine und Mineralien, wobei die einzelnen Bestandteile ausschlie\u00dflich von nat\u00fcrlichen Quellen stammen. 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